Teilnahmebedingungen inklusive Gruppen beim DAK Dance-Contest

Die DAK-Gesundheit begrüßt und fördert die Teilnahme von Menschen mit Behinderung beim DAK Dance-Contest. Die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen ist erst seit 2018 möglich. Daher ist die DAK-Gesundheit offen für Anregungen. Sie ist bemüht, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass ein fairer, wertschätzender Wettbewerb entsteht. Für inklusive Gruppen gelten gesonderte Rahmenbedingungen, um den jeweiligen „Inclusion Dancing Star“ an den 10 Standorten zu finden. Die Gruppen bewerben sich wie alle anderen Teilnehmer auch mit einem Video und laden dieses ebenfalls hoch (siehe Teilnahmebedingungen).

Besondere Bedingungen

Teilnahmeberechtigt sind in dieser Kategorie Menschen mit Behinderungen aller Individualitäten. Mindestens die Hälfte der Tänzer in den einzelnen Gruppen muss eine Behinderung im Sinne des Gesetzes haben. Nachweise /Ausweise müssen mitgeführt werden. Es wird nicht nach Art der Behinderung, Schweregrad, Alter und Tanzerfahrung unterschieden. Kommen alle Tänzer aus einer speziellen Schule oder Schulform für Schwerbehinderte (z.B. Gehörlose, Sehbehinderte….), genügt eine einfache Bestätigung der Schule mit den Namen der Teilnehmer. Hier wird davon ausgegangen, dass vorab eine Prüfung auf eine vorliegende Einschränkung durch andere Stellen erfolgte.

Bewerbung

Anmelder inklusiver Gruppen sind verpflichtet, sich bei Einzug in die Live-Events mit der DAK-Gesundheit in Verbindung zu setzen. In einem Gespräch soll sichergestellt werden, dass alle Fragen zur Teilnahme und die notwendige Barrierefreiheit besprochen wurden. Dabei werden unter anderem die technischen Bedürfnisse für einen Liveauftritt erfragt (z. B. Rollstuhlrampe, Kennzeichnung der Bühne für Menschen mit einer Sehbehinderung….).
Kontakt unter: fragen@dak-dance.de.

Teilnahme

Die Gruppengröße ist auf 15 Teilnehmer (mindestens 2) begrenzt. Der Trainer darf auf der Bühne mittanzen und wird als 16. Person zugelassen. Abweichend gibt es für die inklusiven Tanzgruppen kein Onlinevoting. Die Videos werden ausschließlich von einem fach- und sachkundigen Juror bewertet, der Erfahrung in der Ariabeit mit Menschen mit Behinderung hat und das Reglement nationaler und internationaler integrativer Para Tanz-Wettbewerbe mit erarbeitete. Der Schwerpunkt der Bewertung liegt im Gesamtbild, das die Gruppe zeigt. Sein Urteil ist bindend. Der Juror wählt pro Standort maximal drei Gruppen aus, die live auf der Bühne in einer eigenen Kategorie „Inklusion“ starten und den „Inclusion Dancing Star“ ermitteln. Nur unter diesen maximal drei Gruppen werden die Platzierungen von 1 bis 3 durch die prominente Jury bewertet. Der Juror, der die Auswahl nach Videoeinreichung trifft, ist Vorsitzender der Jury. Insgesamt ist damit auch bei den Liveauftritten Sachkunde bei der Beurteilung der Leistung von Menschen mit Behinderung garantiert.

Weitere Geltung:

Im Übrigen gelten alle anderen Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs auch für inklusive Gruppen. Dabei ist besonders auch der Hinweis zu beachten, dass weder für die Anreise zum Wettbewerb noch für die Einlösung des Gewinns Fahrtkosten übernommen werden.

Die Teilnahmebedingungen für alle Teilnehmer beim DAK Dance-Contest finden sie hier.